Was ist CBG? Wirkungen von Cannabigerol

Illustration: Cannabigerol (CBG), das Mutter-Cannabinoid der Hanfpflanze

Dieser Artikel dient ausschliesslich der Information und ersetzt keine medizinische Beratung. CBG Produkte sind keine Arzneimittel. Die Öle, die uWeed verkauft, sind Kosmetika oder Aromaöle und nicht zur Einnahme bestimmt.

CBG, ausgeschrieben Cannabigerol, ist ein nicht berauschendes Cannabinoid der Hanfpflanze – und die chemische Vorstufe, aus der CBD, THC und CBC überhaupt erst entstehen. Wer verstehen will, woher die bekannteren Cannabinoide kommen, beginnt deshalb bei CBG. Was ist CBG genau, wie entsteht es, und was weiss die Forschung über die CBG Wirkung?

Die ehrliche Antwort auf die letzte Frage ist kürzer, als viele Produkttexte vermuten lassen: Zu Cannabigerol gibt es vor allem Labor- und Tierstudien, Studien am Menschen sind noch selten. In diesem Artikel trennen wir, was gesichert ist, von dem, was bisher nur vermutet wird. Zu jedem Befund nennen wir dir die Evidenzstufe, von der Zellkultur über das Tiermodell bis zur ersten placebokontrollierten Humanstudie.

CBG einfach erklärt: das Mutter-Cannabinoid

CBG (Cannabigerol) ist ein nicht berauschendes Phytocannabinoid der Hanfpflanze. Es gilt als Mutter-Cannabinoid, weil seine Säureform, die Cannabigerolsäure (CBGA), die Vorstufe von THC, CBD und CBC ist. In reifen Blüten liegt CBG deshalb nur in geringen Mengen vor, in den meisten Sorten unter 1%, während gezüchtete CBG-Sorten deutlich mehr enthalten.

CBG ist also nicht selten, weil es unwichtig wäre, sondern weil die Pflanze es fast vollständig weiterverarbeitet. Während sie wächst, wandeln Enzyme in den Trichomen, den Harzdrüsen der Blüte, den grössten Teil der CBGA in andere Cannabinoide um. In Jungpflanzen ist der Anteil an CBG darum höher als zur Ernte. Die Bedeutung von CBG liegt genau hier: Es ist der Ausgangsstoff, nicht das Endprodukt. Mit CBD oder THC verwechseln solltest du es trotzdem nicht, denn CBG ist ein eigenständiges Molekül, das mit beiden nur chemisch verwandt ist.

Wie entsteht CBG in der Hanfpflanze?

CBG entsteht in der Hanfpflanze aus Cannabigerolsäure (CBGA), der ersten Cannabinoid-Vorstufe, die die Pflanze in ihren Trichomen bildet. Der Weg zu den bekannteren Cannabinoiden verläuft in drei Schritten, und an jedem entscheidet sich, wie viel CBG am Ende übrig bleibt.

  1. Die Pflanze bildet CBGA aus zwei Grundbausteinen, der Olivetolsäure und dem Geranylpyrophosphat.
  2. Enzyme wandeln den grössten Teil der CBGA in THCA, CBDA oder CBCA um; welche Säure überwiegt, hängt von der Genetik der Sorte ab.
  3. Durch Hitze verlieren die Säuren eine Carboxylgruppe, man spricht von Decarboxylierung: Aus THCA wird THC, aus CBDA wird CBD, aus CBCA wird CBC – und aus der übrig gebliebenen CBGA wird CBG.

Weil der zweite Schritt fast die ganze Vorstufe verbraucht, enthalten reife Blüten meist wenig CBG. Züchter setzen deshalb auf Sorten, deren Enzyme CBGA kaum umbauen, und auf einen früheren Erntezeitpunkt. Auch THC geht aus derselben Kette hervor, nur mit einem anderen Enzym im zweiten Schritt.

Wie wirkt CBG im Körper?

Nach heutigem Wissensstand interagiert CBG mit dem Endocannabinoid-System, bindet aber nur schwach an die Cannabinoid-Rezeptoren CB1 und CB2. Laborstudien deuten darauf hin, dass es stattdessen an anderen Rezeptorsystemen ansetzt, etwa an Alpha-2-Adrenozeptoren und 5-HT1A-Rezeptoren. Was das für den Menschen bedeutet, ist bisher offen.

Die wichtigste Grundlage dafür ist eine Labor- und Gewebestudie: Cascio und Kollegen beschrieben 2010 im British Journal of Pharmacology, dass CBG in ihren Versuchen Alpha-2-Adrenozeptoren sehr stark aktivierte und 5-HT1A-Rezeptoren mässig blockierte [1]. Das Endocannabinoid-System selbst ist ein körpereigenes Signalnetz aus Rezeptoren und Botenstoffen; CB1 sitzt vor allem im Nervensystem, CB2 vor allem in Zellen des Immunsystems. Das Rezeptorprofil von CBG unterscheidet sich damit klar von dem des THC, das CB1 direkt aktiviert.

Diese Befunde stammen aus Zell- und Gewebemodellen. Ob CBG im menschlichen Körper in ähnlicher Weise an diesen Rezeptoren ansetzt, lässt sich daraus nicht ableiten. Auch die Frage nach der CBG Öl Wirkung beantwortet die Forschung nicht: Die Produktform ändert nichts am Rezeptorprofil des Moleküls, und zur Wirkung eines bestimmten Produkts gibt es keine Studien, auf die wir uns stützen könnten. Belastbare Aussagen wären erst mit grösseren Studien am Menschen möglich.

Ist CBG berauschend?

Nein, CBG ist nicht berauschend: Einen Rausch, wie ihn THC auslöst, ruft Cannabigerol nach heutigem Wissen nicht hervor. Der Grund liegt im Rezeptorprofil, denn anders als THC aktiviert CBG den CB1-Rezeptor kaum, über den das High entsteht [1]. Ob ein CBG-Produkt berauscht, hängt deshalb allein an seinem THC-Gehalt.

In der Schweiz legal verkaufte Produkte aus CBG-Hanf enthalten unter 1% Gesamt-THC, wie der Abschnitt zur Rechtslage weiter unten zeigt. Den THC-Gehalt eines Produkts weist der Laborbericht aus, wo die Marke einen liefert. In diesem Punkt gleicht CBG dem CBD, denn auch Cannabidiol berauscht nicht. Ob und warum das so ist, beantwortet unser Artikel Macht CBD high? ausführlich.

CBG vs. CBD: die Unterschiede

CBG und CBD sind keine Alternativen auf derselben Skala, sondern zwei Stufen derselben Biosynthese: CBG ist die Vorstufe, CBD eines ihrer Endprodukte. Beim Vergleich CBD vs. CBG unterscheiden sich die beiden in Herkunft, Menge in der Pflanze, Rezeptorprofil und Forschungsstand, nicht aber im Rausch, denn beide berauschen nicht.

Vergleich: Unterschied zwischen CBG und CBD

Die Tabelle stellt Cannabidiol (CBD) und CBG Kriterium für Kriterium nebeneinander.

KriteriumCBGCBD
Entstehungaus CBGA, die nicht umgewandelt wurdeaus CBDA, die ein Enzym aus CBGA bildet
Gehalt in der Pflanzein reifen Blüten meist unter 1%, mehr in gezüchteten CBG-Sortenin CBD-Sorten das vorherrschende Cannabinoid
Rezeptorprofilschwach an CB1 und CB2; im Labor stark an Alpha-2-Adrenozeptoren, blockiert 5-HT1A [1]schwach an CB1 und CB2; weitere Zielstrukturen werden erforscht
Rauschnicht berauschendnicht berauschend
Forschungsstandvor allem Labor- und Tierstudien, eine erste kleine Humanstudiedeutlich breiter erforscht, mit zahlreichen Humanstudien
Rechtsstatus Schweizlegal bei unter 1% Gesamt-THClegal bei unter 1% Gesamt-THC

Aus der Tabelle ergeben sich drei Unterschiede, die beim Vergleich von CBG und CBD zählen:

  • Herkunft: CBG ist die Vorstufe, CBD ein Endprodukt der Biosynthese.
  • Verfügbarkeit: CBG kommt in der Pflanze in Spuren vor, CBD in grossen Mengen.
  • Forschungsstand: Zu CBD gibt es weit mehr Studien am Menschen.

Der Unterschied von CBD und CBG in der Wirkung lässt sich heute nicht seriös beziffern. Für Cannabidiol ist die Studienlage schlicht viel grösser, für CBG fehlen vergleichbare Humanstudien. Was die Forschung zu CBD bisher zeigt, fassen wir im Artikel zur CBD Wirkung zusammen.

Was ist besser, CBD oder CBG?

Wissenschaftlich lässt sich weder CBD noch CBG als besser bezeichnen, denn die beiden unterscheiden sich in Herkunft, Forschungsstand und Verfügbarkeit und stehen nicht auf einer gemeinsamen Rangliste. CBD ist breiter erforscht und in viel mehr Produkten erhältlich. CBG ist seltener, aufwendiger zu gewinnen und erst in Ansätzen untersucht. Wenn du zwischen beiden wählst, entscheidest du dich deshalb für eine Produktform, eine Herkunft und ein Cannabinoid-Profil – nicht für eine bestimmte Wirkung. Eine Empfehlung nach Beschwerden oder Bedürfnis geben wir bewusst nicht.

Was die Forschung zur Wirkung von CBG zeigt

Die Forschung zur Wirkung von CBG ist jung, und fast alles, was bekannt ist, stammt aus dem Labor und aus Tiermodellen. Um Befunde richtig einzuordnen, hilft ein Blick auf die Evidenzstufe: Zellkulturstudien zeigen, was an isolierten Zellen geschieht, Tierstudien, was in einem lebenden Organismus passiert, und erst Humanstudien sagen etwas über Menschen aus.

CBG Blüten in einem Glas im Labor

Erfahrungen mit der CBG Wirkung, wie sie online geteilt werden, sind Einzelberichte und ersetzen keine Studie. Die zwei folgenden Abschnitte ordnen die bekanntesten Studien nach ihrer Evidenzstufe.

Labor- und Tierstudien

Die meistzitierten CBG-Studien sind Tierstudien. Sie zeigen, in welchen Bereichen geforscht wird, nicht aber, was CBG beim Menschen auslöst. Die zwei folgenden Arbeiten decken je ein Forschungsfeld ab: den Darm und das Nervensystem.

Borrelli und Kollegen untersuchten 2013 in der Fachzeitschrift Biochemical Pharmacology CBG an Mäusen, bei denen eine Darmentzündung experimentell ausgelöst worden war [2]. Gemessen wurden unter anderem Entzündungsmarker im Darmgewebe der Tiere, und die Autoren sehen in ihren Ergebnissen einen Ansatz für weitere Forschung. Ob sich daraus etwas für Menschen ableiten lässt, hat die Studie nicht untersucht.

Valdeolivas und Kollegen untersuchten 2015 in der Fachzeitschrift Neurotherapeutics CBG in zwei Mausmodellen der Huntington-Krankheit [3]. Im Zentrum standen Nervenzellen in einer Hirnregion, die in diesen Modellen geschädigt wird, sowie das Bewegungsverhalten der Tiere. Auch hier handelt es sich um Ergebnisse im Tiermodell, die sich nicht auf den Menschen übertragen lassen.

Beide Studien sind präklinisch. Sie liefern Fragen für die Forschung am Menschen, aber keine Aussage über eine Behandlung.

Studien am Menschen: CBG, Stimmung und Psyche

Studien am Menschen gibt es zu CBG erst seit kurzem, und sie sind klein. Cuttler und Kollegen veröffentlichten 2024 in der Fachzeitschrift Scientific Reports eine doppelblinde, placebokontrollierte Studie an gesunden Erwachsenen, die akute Veränderungen von Stimmung und Stressempfinden nach einer einzelnen CBG-Gabe erfasste [4]. Die Teilnehmenden bewerteten ihr Befinden zu mehreren Zeitpunkten selbst, einmal nach CBG und einmal nach Placebo. Die Studie lief im Alltag der Teilnehmenden, nicht im Labor.

Die Autoren werten ihre Ergebnisse als vorläufig und sehen weiteren Forschungsbedarf, vor allem mit grösseren und vielfältigeren Gruppen. Für die CBG Wirkung auf die Psyche im Alltag folgt daraus weder eine Aussage noch eine Empfehlung. Wenn du psychische Beschwerden hast, ist eine ärztliche oder psychologische Fachperson die richtige Anlaufstelle.

Hat CBG Nebenwirkungen?

Ob CBG Nebenwirkungen hat, lässt sich noch nicht gesichert sagen: In einer ersten placebokontrollierten Humanstudie wurde CBG kurzfristig gut vertragen, Daten zu höheren Mengen und zur Langzeitanwendung fehlen aber. Die Antwort gilt deshalb nur für die ersten Stunden nach einer einzelnen Gabe bei gesunden Erwachsenen.

Grundlage ist dieselbe Studie von Cuttler und Kollegen (2024) [4]: 34 gesunde Erwachsene erhielten doppelblind einmal CBG und einmal ein Placebo. Die Autoren berichten, dass sich Mundtrockenheit, Müdigkeit und Appetit in dieser Studie nicht von Placebo unterschieden und dass CBG weder einen Rausch noch eine kognitive oder motorische Beeinträchtigung auslöste. Die Grenzen nennen sie selbst: eine einzelne, eher niedrige Dosis, nur die ersten Stunden danach und Teilnehmende, die bereits Erfahrung mit Cannabis hatten.

Zu Wechselwirkungen mit Medikamenten liegen keine Humanstudien vor. Wenn du Medikamente nimmst, schwanger bist oder stillst, klärst du die Anwendung vorher mit einer ärztlichen Fachperson. Was über die Nebenwirkungen von CBD bekannt ist, haben wir separat zusammengestellt, wobei diese Befunde nicht automatisch für CBG gelten.

CBG Produkte: in welchen Formen es CBG gibt

CBG gibt es in denselben Produktformen wie CBD; der Unterschied liegt im Cannabinoid-Profil, nicht in der Form. Vier Formen sind verbreitet, vom Saatgut über die Blüte bis zum Extrakt:

  • CBG Samen: Saatgut CBG-reicher Sorten, verkauft für den Anbau.
  • CBG Blüten: getrocknete Blüten gezüchteter, CBG-reicher Hanfsorten.
  • CBG Hasch und CBG Pollen: gepresstes oder gesiebtes Harz aus den Trichomen der Blüte.
  • CBG Öl: ein Extrakt in einem Trägeröl, in der Schweiz als Kosmetikum zur äusserlichen Anwendung oder als Aromaöl im Handel.
Flasche CBG Öl neben Hanfblättern

Welche Form es auch ist, das Cannabinoid-Profil steht im Laborbericht. Wo die Marke einen liefert, weist er den CBG-Gehalt und den Gesamt-THC-Gehalt der Charge aus; liefert sie keinen, steht das beim Produkt. Die verfügbaren CBG Produkte aus der Schweiz haben wir in unserem Sortiment zusammengestellt.

Ja, CBG ist in der Schweiz legal: Cannabigerol steht auf keiner Betäubungsmittelliste, und Produkte aus CBG-Hanf dürfen verkauft werden, solange ihr Gesamt-THC-Gehalt unter 1% liegt. Rechtlich entscheidet also nicht das CBG, sondern der THC-Gehalt des Produkts [5, 6].

Die wichtigsten Eckdaten im Überblick:

StoffStatusGrenzwertGesetz
Cannabigerol (CBG)kein Betäubungsmittelkein eigener GrenzwertBetmG, SR 812.121
Hanf und Hanfproduktelegalunter 1% Gesamt-THCBetmG, SR 812.121

Hanf mit weniger als 1% Gesamt-THC gilt nach dem Betäubungsmittelgesetz (BetmG) nicht als Betäubungsmittel [5]; das Bundesamt für Gesundheit (BAG) erläutert diese Grenze in seiner Übersicht zur Rechtslage von Hanf- und Cannabisprodukten [6]. Welche weiteren Regeln gelten, bestimmt die Produktklasse, denn Rauchwaren, Kosmetika und Aromaöle unterliegen jeweils eigenen Vorschriften. Wie das für CBD im Einzelnen aussieht, erklärt unser Artikel CBD legal in der Schweiz.

CBG und andere Cannabinoide

CBG steht am Anfang der Cannabinoid-Kette, Cannabinol (CBN) an ihrem Ende. CBN entsteht, wenn THC durch Licht, Wärme und Sauerstoff altert und zerfällt, und findet sich deshalb vor allem in lange gelagerten Blüten. Wie dieser Abbau abläuft und was über Cannabinol (CBN) aus gealtertem THC bekannt ist, beschreiben wir in einem eigenen Artikel.

Vergleich: Unterschied zwischen CBG und CBN

In einem Vollspektrum-Extrakt liegen CBG, CBD, CBN, Spuren von THC und Terpene zusammen vor, und das Cannabinoid-Profil unterscheidet sich je nach Sorte und Verarbeitung. Ob diese Stoffe sich gegenseitig beeinflussen, wird als Hypothese diskutiert und ist nicht belegt. Was die Forschung zum Entourage-Effekt der Cannabinoide bisher zeigt und wo sie sich widerspricht, ordnen wir separat ein.

Häufige Fragen zu CBG

Warum gibt es weniger CBG als CBD?

Es gibt weniger CBG als CBD, weil die Hanfpflanze den grössten Teil ihrer Vorstufe CBGA während des Wachstums in THCA und CBDA umwandelt. In reifen Blüten bleibt meist nur ein kleiner Rest übrig, der später zu CBG wird. Mehr CBG enthalten Sorten, die gezielt auf einen schwachen Umbau gezüchtet wurden, sowie früher geerntete Pflanzen. Deshalb ist CBG aufwendiger zu gewinnen als CBD.

Enthalten CBG Produkte THC?

CBG Produkte können THC in Spuren enthalten, weil auch CBG-Hanf geringe Mengen davon bildet. In der Schweiz legal verkaufte Produkte bleiben unter 1% Gesamt-THC, und wo ein Laborbericht vorliegt, weist er CBG- und THC-Gehalt der Charge aus. Ob solche Spuren bei einem Test auffallen, lässt sich nicht ausschliessen; wie lange THC im Körper nachweisbar ist, erklären wir in einem eigenen Artikel.

Fazit: CBG auf einen Blick

Cannabigerol ist als Molekül gut verstanden, in seiner Wirkung auf den Menschen aber noch kaum. Vier Punkte fassen zusammen, was heute feststeht:

  • CBG ist die Vorstufe, aus der THC, CBD und CBC entstehen.
  • CBG ist nicht berauschend.
  • Die Forschung zur CBG Wirkung ist überwiegend präklinisch, die ersten Humanstudien sind klein.
  • In der Schweiz sind CBG Produkte mit unter 1% Gesamt-THC legal.

Die meisten Antworten zu CBG liegen heute noch im Labor; welche davon für Menschen gelten, werden erst grössere Studien zeigen.

Quellen zum Cannabigerol (CBG)

  1. Cascio MG, Gauson LA, Stevenson LA, Ross RA, Pertwee RG (2010): Evidence that the plant cannabinoid cannabigerol is a highly potent α2-adrenoceptor agonist and moderately potent 5HT1A receptor antagonist. British Journal of Pharmacology 159(1): 129–141.
  2. Borrelli F, Fasolino I, Romano B, Capasso R, Maiello F, Coppola D et al. (2013): Beneficial effect of the non-psychotropic plant cannabinoid cannabigerol on experimental inflammatory bowel disease. Biochemical Pharmacology 85(9): 1306–1316.
  3. Valdeolivas S, Navarrete C, Cantarero I, Bellido ML, Muñoz E, Sagredo O (2015): Neuroprotective Properties of Cannabigerol in Huntington’s Disease: Studies in R6/2 Mice and 3-Nitropropionate-lesioned Mice. Neurotherapeutics 12(1): 185–199.
  4. Cuttler C, Stueber A, Cooper ZD, Russo E (2024): Acute effects of cannabigerol on anxiety, stress, and mood: a double-blind, placebo-controlled, crossover, field trial. Scientific Reports 14: 16163.
  5. Bundesgesetz über die Betäubungsmittel und die psychotropen Stoffe (Betäubungsmittelgesetz, BetmG), SR 812.121.
  6. „Gesetzgebung Hanf- und Cannabisprodukte“, Bundesamt für Gesundheit (BAG), Informationsseite, konsultiert am 28.10.2026.
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