Was ist CBD? Anwendung und Wirkung von Cannabidiol

Hanfblatt und CBD Öl – Wirkung von CBD im Überblick

CBD (Cannabidiol) ist ein nicht berauschendes Cannabinoid der Hanfpflanze und neben THC ihr bekanntester Inhaltsstoff. Wer nach der CBD Wirkung sucht, meint meist die Wirkung von CBD Öl – CBD Tropfen und Hanftropfen bezeichnen dasselbe Produkt. Ehrlich lässt sich über die Wirkung von Cannabidiol nur in Evidenzstufen sprechen: Zellkultur, Tierversuch, Studie am Menschen. Genau so ordnen wir hier alles ein, und wo die Studienlage endet, sagen wir es auch.

Du erfährst, was CBD chemisch und rechtlich ist, wie es im Körper untersucht wird und was die Studienlage je Produktform und je Beschwerdebereich zeigt, jeweils mit dem Evidenzniveau. Wichtig vorab: uWeed verkauft CBD Öle als Kosmetika bzw. Aromaöle. Diese Seite beschreibt Forschung, keine Produktwirkung.

Dieser Artikel fasst zusammen, was die Forschung zu Wirkungen und Nebenwirkungen von CBD zeigt. Er ist keine Empfehlung, CBD zu verwenden, und keine Aussage darüber, dass CBD eine Wirkung auf die Gesundheit hat. CBD-Produkte sind keine Arzneimittel und dienen weder der Diagnose noch der Behandlung oder Heilung von Krankheiten. Die Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung: Sprich vor der Verwendung von CBD mit deiner Ärztin oder deinem Arzt, besonders wenn du Medikamente nimmst. Die zitierten Studien haben CBD teils in Formen und Mengen verabreicht, die für frei verkäufliche Produkte in der Schweiz nicht vorgesehen sind, etwa zum Einnehmen. Die bei uWeed in der Schweiz verkauften CBD-Öle sind nicht zum Einnehmen bestimmt: Lies die Anweisungen auf der Verpackung und beachte die Warnhinweise.

Was ist CBD (Cannabidiol)?

CBD (Cannabidiol) ist ein Cannabinoid, also ein Inhaltsstoff der Hanfpflanze (Cannabis sativa), der im Unterschied zu Tetrahydrocannabinol (THC) nicht berauschend ist. Cannabidiol, kurz CBD, wird aus Blüten und Blättern von Nutzhanf gewonnen und ist eines von vielen Cannabinoiden, die in Hanf vorkommen. Die Abkürzung CBD steht also für einen einzelnen Stoff, nicht für ein Produkt.

Was ist CBD im Vergleich zu THC? Beide stammen aus derselben Pflanze, unterscheiden sich aber im entscheidenden Punkt: THC ist der berauschende Bestandteil von Cannabis, CBD erzeugt keinen Rausch und verändert die Wahrnehmung nicht. Wo sich die beiden Moleküle sonst trennen, zeigen wir im Beitrag zum Unterschied zwischen CBD und THC.

Chemisch hat Cannabidiol die Summenformel C21H30O2 – dieselbe wie THC, nur anders angeordnet. Bei Raumtemperatur ist reines CBD ein fester, kristalliner Stoff; im Handel begegnet es dir meist gelöst in Öl. In der frischen Pflanze liegt es überwiegend als Cannabidiolsäure (CBDA) vor. Erst durch Erhitzen, die Decarboxylierung, wird aus CBDA das eigentliche CBD, weshalb oft von der „Aktivierung“ von CBD die Rede ist.

Rechtlich ist die Lage in der Schweiz klar geregelt: Hanf und Hanfprodukte mit einem Gesamt-THC-Gehalt unter 1 % gelten nicht als Betäubungsmittel [1]. CBD selbst steht nicht im Verzeichnis der Betäubungsmittel. Über die Wirkung sagt diese Einordnung nichts – sie regelt, was aus Hanf gewonnen und verkauft werden darf.

Wie wirkt CBD im Körper?

Anders als THC aktiviert CBD den wichtigsten Cannabinoid-Rezeptor nicht direkt – so beschreibt es die Laborforschung am Endocannabinoid-System, einem körpereigenen Signalsystem mit Rezeptoren in Nerven- und Immunzellen.

Das Endocannabinoid-System und die CB1- und CB2-Rezeptoren als Grundlage der CBD-Wirkung

Den zentralen Befund fasst Pertwee (2008) zusammen: Er beschreibt in einer Übersichtsarbeit im British Journal of Pharmacology, dass Cannabidiol an den beiden Cannabinoid-Rezeptoren CB1 und CB2 nur eine geringe Affinität zeigt und im Labor an anderen Zielstrukturen aktiv ist, etwa am Serotonin-Rezeptor 5-HT1A und am Ionenkanal TRPV1 [2]. Diese Ergebnisse stammen aus pharmakologischer Laborforschung, also aus Zellkultur- und Tierversuchen.

Was macht CBD also im Körper? Ehrlich beantwortet: Die Laborbefunde erklären, warum Cannabidiol erforscht wird, sie belegen aber keine Wirkung am Menschen, und der Mechanismus ist noch nicht vollständig verstanden. Liest du von einer CBD Wirkung auf den Körper, auf das Gehirn oder das Nervensystem, ist damit meist ein Befund aus Zell- oder Tierversuchen gemeint. Die Wirkungen von CBD beim Menschen ordnen wir weiter unten Stufe für Stufe ein.

Das Endocannabinoid-System: Rezeptoren und Botenstoffe

Das Endocannabinoid-System ist ein körpereigenes Cannabinoid-System aus drei Bausteinen: Rezeptoren, Botenstoffen und Enzymen. Sie unterscheiden sich darin, welche Rolle sie im Signalweg spielen – empfangen, senden, abbauen.

BestandteilBeispielVorkommen
RezeptorenCB1, CB2CB1 vor allem im Nervensystem, CB2 vor allem in Immunzellen
Botenstoffe (Endocannabinoide)Anandamid, 2-AGvom Körper bei Bedarf gebildet
EnzymeFAAH, MAGLbauen die Botenstoffe wieder ab

Die Rezeptoren im Nerven- und Immunsystem empfangen die körpereigenen Botenstoffe Anandamid und 2-Arachidonoylglycerin (2-AG); Enzyme bauen diese danach wieder ab. Die Physiologie beschreibt das System als Teil der Homöostase, des inneren Gleichgewichts. Der Unterschied zwischen den beiden Hanfstoffen liegt am CB1-Rezeptor: THC aktiviert ihn direkt, und das erklärt den Rausch. CBD tut das nach dem Laborbefund von Pertwee nicht [2] – der Grund, warum CBD nicht berauscht. Wie der Körper CBD selbst verarbeitet, also der CBD Stoffwechsel, ist eine eigene Frage; sie kommt bei den individuellen Unterschieden weiter unten zur Sprache.

Wie wirkt CBD Öl?

Was über die Wirkung von CBD Öl bekannt ist, stammt aus Studien mit oralen CBD-Lösungen und Arzneimittelpräparaten, nicht aus Produkten im Kosmetik- oder Aromaöl-Regal. Das ist der wichtigste Unterschied auf dieser Seite. CBD Öl, auch CBD Tropfen oder Hanftropfen genannt, ist ein CBD-Extrakt in einem Trägeröl wie MCT-Öl (aus Kokos) oder Hanfsamenöl. Ob du nach der CBD Tropfen Wirkung, der Hanftropfen Wirkung oder der CBD Hanföl Wirkung suchst: Gemeint ist dasselbe Produkt.

Millar und Kollegen (2018) haben in einer systematischen Übersicht in Frontiers in Pharmacology die Humanstudien zur Pharmakokinetik von Cannabidiol ausgewertet, also dazu, wie CBD aufgenommen, verteilt und abgebaut wird [3]. Ihr Befund zur oralen Aufnahme ist nüchtern: Eine absolute Bioverfügbarkeit nach oraler Gabe ist beim Menschen bisher nicht bestimmt; der einzige gemessene Wert betrifft das Rauchen mit 31 % [3]. Wie viel CBD aus einem Öl tatsächlich ins Blut gelangt, ist damit schlechter belegt, als viele Werbetexte vermuten lassen.

Neben dem Gehalt unterscheiden sich CBD Öle in der Zusammensetzung des Extrakts, und die Achse ist, wie viel ausser CBD darin bleibt. Vollspektrum enthält weitere Cannabinoide und Terpene sowie THC unter 1 %, Breitspektrum die Begleitstoffe ohne THC, ein Isolat nur reines CBD. Das ist eine Frage der Zusammensetzung, keine Rangfolge der Qualität – mehr zu den Aromastoffen findest du bei den Terpenen in der Cannabispflanze.

Auch Berichte zur CBD Öl Wirkung aus eigener Erfahrung sind keine Studien: Sie halten fest, was jemand erwartet und erlebt hat, nicht, was ein Produkt bewirkt. Die Einsatzgebiete von CBD Öl, die in der Forschung vorkommen, findest du weiter unten nach Evidenzniveau geordnet. Die Studien beschreiben dabei Studienpräparate und keine Anwendungsempfehlung. Die Schweizer CBD Öle bei uWeed sind als Kosmetika bzw. Aromaöle eingestuft.

CBD Öl, Hanfsamenöl und Cannabisöl: drei verschiedene Produkte

Drei Öle mit ähnlichem Namen sind drei verschiedene Produkte, und nur eines davon ist CBD Öl. Sie unterscheiden sich darin, welcher Pflanzenteil verwendet wird und ob Cannabinoide und THC im Öl stecken – wer nach der Cannabisöl Wirkung sucht, landet deshalb oft bei einem anderen Produkt als gedacht.

KriteriumHanfsamenölCBD ÖlCannabisöl mit THC
AusgangsmaterialSamen, meist kaltgepresstBlüten und Blätter von Nutzhanf, z. B. per CO2-ExtraktionBlüten von THC-reichem Cannabis
Cannabinoidepraktisch keineCBD, je nach Spektrum weitereTHC, oft auch CBD
THCpraktisch keinesunter 1 %1 % und mehr möglich
Einstufung SchweizSpeiseölKosmetikum oder Aromaöl, kein Betäubungsmittel [1]Betäubungsmittel; als Medizinalcannabis nur auf ärztliche Verschreibung

Hanfsamenöl enthält kaum Cannabinoide und ist ein Speiseöl, Cannabisöl im engeren Sinn kann dagegen THC enthalten. Die Frage nach der Cannabisöl CBD Wirkung lässt sich darum nur je Produkt beantworten. Ein CBD Cannabis Öl mit unter 1 % THC ist in der Schweiz erlaubt, ein Cannabisöl mit höherem THC-Gehalt untersteht dem Betäubungsmittelrecht – die Details erklärt unser Überblick, ob CBD legal in der Schweiz ist.

CBD Blüten, Hanfkapseln und Hanftee: was sich je Produktform unterscheidet

Die Produktform entscheidet zuerst über die Rechtslage und den Aufnahmeweg, während die Forschung zur Wirkung je Form dünn ist. Vier Formen sind verbreitet, und sie unterscheiden sich auf zwei Achsen: der Produktklasse in der Schweiz und dem Weg, auf dem CBD in den Körper gelangt. Fragen zur CBD Blüten Wirkung, zur CBD Gras Wirkung oder allgemein zur CBD Hanf Wirkung beantwortet deshalb zuerst die Rechtslage.

ProduktformProduktklasse SchweizAufnahmewegForschungslage
CBD ÖlKosmetikum oder AromaölStudien: orale Lösungen; als Kosmetikum: äusserlichHumanstudien zur Pharmakokinetik mit oralen Präparaten [3]
CBD BlütenTabakersatzproduktInhalation (Rauchen, Verdampfen)Pharmakokinetik beim Rauchen gemessen [3]
HanfkapselnLebensmitteloralkaum Studien zur Produktform selbst
HanfteeLebensmitteloral, als Aufgusskaum Studien zur Produktform selbst

CBD Blüten, auch CBD Gras oder umgangssprachlich CBD Marihuana genannt, werden geraucht oder verdampft und sind in der Schweiz als Tabakersatzprodukte eingestuft. Rauchen bleibt Rauchen: Bei der Verbrennung entstehen Schadstoffe wie bei Tabak, unabhängig vom CBD-Gehalt. Die CBD Blüten aus Schweizer Anbau bei uWeed werden entsprechend als Tabakersatzprodukte verkauft.

Hanfkapseln und Hanftee werden dagegen oral aufgenommen. Eigene Studien zu Hanfkapseln oder Hanftee als Produktform gibt es kaum; Messwerte zum oralen und zum inhalativen Weg stammen aus der Übersicht von Millar und Kollegen [3] und taugen nicht als Minutenangabe für ein Produkt. Beide gehören zu einer anderen Produktklasse als Öl und Blüten: Auch Hanftee ist in der Schweiz als Lebensmittel eingestuft und unterliegt dem Lebensmittelrecht.

Unterscheide die Formen also nach Rechtslage und Gebrauch – Rauchen, Aufguss, Kosmetik – und nicht nach einer erhofften Wirkung.

Wann wirkt CBD und wie lange?

Wann CBD spürbar wirkt, ist nicht belegt; gut gemessen ist dagegen, wie lange es im Blut nachweisbar ist. Laut der Übersicht von Millar und Kollegen (2018) wird der höchste Blutspiegel meist innerhalb von 0 bis 4 Stunden erreicht, und die Halbwertszeit von CBD reicht je nach Aufnahmeweg von 1,4 bis 10,9 Stunden bis zu 2 bis 5 Tagen bei wiederholter oraler Gabe [3]. Das sind Messwerte im Blut, kein Wirkungseintritt.

Aufnahmeweg in StudienHalbwertszeit
Mundspray (oromukosal), einmalig1,4–10,9 Stunden
Oral, wiederholte Gabe2–5 Tage
Intravenösetwa 24 Stunden
Rauchenetwa 31 Stunden

Die Zeit bis zum höchsten Blutspiegel (Tmax) lag in den ausgewerteten Studien überwiegend zwischen 0 und 4 Stunden, mit Nahrung verzögert [3]. Die Halbwertszeit von CBD sagt, wie schnell der Blutspiegel wieder sinkt.

Die Frage, wie schnell CBD wirkt, lässt sich mit diesen Daten nicht beantworten: Ein Blutspiegel sagt nicht, ob und wann jemand etwas spürt, und dazu fehlen belastbare Studien. Deshalb nennen wir hier keine Minutenangaben, auch nicht zur CBD Wirkungsdauer im Alltag. Über regelmässige Anwendung über Monate ist wenig bekannt; was Studien zur Verträglichkeit zeigen, steht weiter unten im Abschnitt zur Sicherheit.

Stoffwechsel, Produkt und Erwartung: individuelle Unterschiede bei CBD

Drei Faktoren erklären, warum Erfahrungen mit CBD so unterschiedlich ausfallen: der Stoffwechsel, das Produkt und die Erwartung. Der erste ist gemessen: Millar und Kollegen berichten deutliche Unterschiede der Blutspiegel zwischen und innerhalb von Studienteilnehmenden, und mit Nahrung lagen die Werte in einer Studie um ein Mehrfaches höher [3].

Beim Produkt zählt, ob drin ist, was draufsteht. Prüfe den Laborbericht zur Charge: Er weist den tatsächlichen CBD- und THC-Gehalt aus und zeigt, ob das Etikett stimmt. Wie sich Prozent und Milligramm umrechnen lassen und was das für den CBD Verbrauch einer Flasche bedeutet, erklärt der Beitrag zu CBD Gehalt und Stärke.

Bleibt die Erwartung: Placebo- und Nocebo-Effekte sind in CBD-Studien relevant, weshalb aussagekräftige Studien immer mit einem Placebo vergleichen. Wenn CBD scheinbar „nicht wirkt“, liegt das oft an Produkt und Erwartung, nicht an einem Rezept, das du falsch befolgt hast.

Was untersucht die Forschung zu CBD bei Beschwerden?

Die Forschung untersucht CBD bei vielen Beschwerden, doch für fast alle liegen nur Labor- oder Tierbefunde und kaum belastbare Humanstudien vor. Um das einzuordnen, hilft eine Evidenzleiter mit drei Stufen: Zellkultur, Tierstudie, Humanstudie.

Innerhalb der Humanstudien wiegt eine randomisierte kontrollierte Studie mehr als eine Beobachtung, eine Übersichtsarbeit oder Metaanalyse mehr als eine Einzelstudie. Fragen wie „Für was ist CBD gut?“, „Gegen was hilft CBD?“ oder „Bei welchen Krankheiten hilft CBD?“ beantwortet deshalb keine einzelne CBD Studie, sondern erst die Summe der Studienlage. Jeder Bereich unten folgt demselben Muster: Forschungsrahmen, Evidenzniveau, eine ausgewählte Studie zur CBD Wirkung.

Die einzige zugelassene Anwendung betrifft ein verschreibungspflichtiges CBD-Arzneimittel bei seltenen, schweren Epilepsieformen. Dieses Präparat ist nicht mit frei verkäuflichen CBD-Produkten vergleichbar: Es ist ein geprüftes Arzneimittel, das Ärztinnen und Ärzte verordnen und überwachen. Untersucht werden auch Fragen ausserhalb von Krankheiten, etwa rund um Training, die wir im Beitrag zu CBD und Sport einordnen.

1. CBD bei Epilepsie

Zu CBD bei Epilepsie liegen als einzigem Bereich Humanstudien hoher Qualität vor. Devinsky und Kollegen (2017) untersuchten im New England Journal of Medicine in einer randomisierten, placebokontrollierten Studie ein CBD-Arzneimittel bei 120 Kindern und jungen Erwachsenen mit Dravet-Syndrom, einer seltenen, schweren Epilepsieform [4]. Evidenzniveau: Humanstudie (RCT). Die mittlere Zahl konvulsiver Anfälle pro Monat sank in der CBD-Gruppe von 12,4 auf 5,9, in der Placebogruppe von 14,9 auf 14,1; zugleich traten unter dem Präparat häufiger Nebenwirkungen auf, etwa Durchfall, Müdigkeit und auffällige Leberwerte [4].

Auch beim Lennox-Gastaut-Syndrom wird das Arzneimittel untersucht. Übertragbar auf Öle, Blüten oder Hanfkapseln sind solche Ergebnisse nicht: Das Präparat ist verschreibungspflichtig und wird ärztlich kontrolliert eingesetzt. Frei verkäufliches CBD ist kein Arzneimittel; medizinische Fragen gehören zu Ärztin oder Arzt.

2. CBD bei Schmerzen und Entzündungen

Zu CBD bei Schmerzen und Entzündungen liegen vor allem präklinische Daten und wenige Humanstudien vor, und in diesen wurde CBD meist nicht allein, sondern zusammen mit THC getestet. Boyaji und Kollegen (2020) bewerten in einer Übersichtsarbeit in Current Pain and Headache Reports die Evidenz zu CBD bei chronischen Schmerzen [5]. Evidenzniveau: Übersicht über überwiegend präklinische Daten und wenige Humanstudien. Ihr Fazit: Weil CBD in den Studien fast immer mit THC kombiniert war, lässt sich ein Effekt kaum CBD allein zuschreiben, und eine Empfehlung für CBD bei chronischen Schmerzen ist auf dieser Grundlage schwierig [5].

Wer nach „CBD gegen Schmerzen“, „CBD Öl gegen Schmerzen“ oder „CBD gegen Schmerzen und Entzündungen“ sucht, stösst also auf eine uneinheitliche Studienlage. Auch CBD bei Kopfschmerzen, CBD Öl bei Migräne, CBD bei Fibromyalgie und CBD bei Rückenschmerzen sind untersuchte Bereiche; belastbare Ergebnisse am Menschen fehlen für sie ebenso wie für die allgemeine Frage nach CBD und Schmerzen. Frei verkäufliches CBD ist kein Arzneimittel; medizinische Fragen gehören zu Ärztin oder Arzt.

3. CBD bei Arthrose und Rheuma

Zu CBD bei Arthrose und Rheuma stammen die meistzitierten Daten aus Tierversuchen. Hammell und Kollegen (2016) untersuchten im European Journal of Pain ein auf die Haut aufgetragenes CBD-Gel in einem Arthritis-Modell an Ratten; dort gingen Gelenkschwellung und schmerzbezogenes Verhalten zurück [6]. Evidenzniveau: Tierstudie – ein Grund für weitere Forschung, kein Ergebnis für Betroffene, und nicht auf Menschen übertragbar.

Kontrollierte Humanstudien zu CBD bei Arthrose oder zu CBD Öl bei Rheuma sind bisher wenig untersucht. Auch zu Morbus Bechterew und zu CBD bei Gicht fehlen Studienergebnisse. Frei verkäufliches CBD ist kein Arzneimittel; medizinische Fragen gehören zu Ärztin oder Arzt.

4. CBD und Psyche: Depression und ADHS

Zur CBD Wirkung auf die Psyche gibt es nur wenige kleine Studien, und die beste verfügbare Auswertung findet kaum belastbare Belege. Black und Kollegen (2019) werteten in einer systematischen Übersicht mit Metaanalyse in The Lancet Psychiatry 83 Studien zu Cannabinoiden bei psychischen Erkrankungen aus, darunter Depression und ADHS [7]. Evidenzniveau: Metaanalyse von Humanstudien. Ihr Ergebnis: Es gibt kaum Belege, dass Cannabinoide depressive Störungen oder ADHS verbessern, und nur wenige der Studien untersuchten CBD überhaupt [7].

Ob „CBD gegen Depressionen“, CBD Öl bei Depression oder CBD bei ADHS: Die Forschung ersetzt keine Behandlung, und auch Fragen zur CBD Öl Wirkung auf die Psyche, zur CBD Tropfen Wirkung bei Depression oder zu CBD gegen Zwangsgedanken beantwortet die Studienlage nicht. Angststörungen und Panikattacken behandeln wir nicht hier, sondern gemeinsam mit dem Schlaf. Stress, Angst und Schlaf vertiefen wir im Beitrag zu CBD und Schlaf.

Nimmst du Medikamente, lies auch den Abschnitt zu Wechselwirkungen weiter unten. Frei verkäufliches CBD ist kein Arzneimittel; medizinische Fragen gehören zu Ärztin oder Arzt.

5. CBD bei Parkinson und anderen neurologischen Erkrankungen

Zu CBD bei Parkinson gibt es eine kleine, explorative Humanstudie, deren Design zeigt, warum daraus keine Empfehlung folgt. Chagas und Kollegen (2014) untersuchten im Journal of Psychopharmacology in einer Doppelblindstudie 21 Menschen mit Parkinson, die Placebo oder CBD in einer von zwei Dosisgruppen erhielten [8]. Evidenzniveau: kleine Humanstudie. Bei den motorischen Werten fanden die Forschenden keinen signifikanten Unterschied; lediglich ein Fragebogen zur Lebensqualität fiel in der höheren Dosisgruppe anders aus als unter Placebo, und die Autoren fordern grössere Studien [8].

Auch CBD bei Multipler Sklerose, CBD nach einem Schlaganfall und CBD Öl bei Restless Legs sind untersuchte Bereiche; belastbare Ergebnisse am Menschen fehlen dort ebenso wie für CBD Öl bei Parkinson. Frei verkäufliches CBD ist kein Arzneimittel; medizinische Fragen gehören zu Ärztin oder Arzt.

6. CBD, Appetit und Abnehmen

Zu CBD, Appetit und Abnehmen stammen die Befunde aus Tierversuchen; belastbare Humandaten fehlen. Macht CBD hungrig, und hat es etwas mit Gewichtsabnahme zu tun? Ignatowska-Jankowska und Kollegen (2011) beobachteten in Neuroscience Letters bei Ratten unter CBD eine geringere Gewichtszunahme und vermuteten eine Beteiligung von CB2-Rezeptoren [9]. Evidenzniveau: Tierstudie.

Der Unterschied zu THC liegt im Ruf: THC ist dafür bekannt, den Appetit anzuregen, CBD nicht. Wer nach „CBD zum Abnehmen“, einer CBD Diät oder dem Einfluss von CBD auf den Appetit sucht, findet am Menschen also keine Antwort. Frei verkäufliches CBD ist kein Arzneimittel; medizinische Fragen gehören zu Ärztin oder Arzt.

7. CBD und Sexualität

Zu CBD und Sexualität ist die Forschung so dünn, dass jede Wirkungsbehauptung zu weit geht. Was über Cannabis und Sex berichtet wird, stammt überwiegend aus Befragungen zu THC-haltigem Cannabis, nicht zu CBD allein. Zur CBD Wirkung auf die Sexualität, zu Libido oder zu CBD bei Impotenz gibt es kaum Studien, die CBD für sich untersucht haben. Für die Frage „CBD und Sex“ heisst das: Es liegt kein belastbarer Forschungsstand vor. Frei verkäufliches CBD ist kein Arzneimittel; medizinische Fragen gehören zu Ärztin oder Arzt.

8. Weitere Forschungsbereiche zu CBD

Die Liste der Bereiche, in denen CBD untersucht wird, ist lang – ihre Länge ist kein Beleg, sondern zeigt, wie früh die Forschung noch ist. In allen fünf Feldern liegen vor allem Labor- und Tierdaten oder kleine Pilotstudien vor:

  • Haut: CBD bei Neurodermitis wird vor allem im Labor und in kleinen Anwendungsbeobachtungen untersucht.
  • Stoffwechsel und Kreislauf: CBD bei Diabetes und CBD bei hohem Blutdruck sind Gegenstand früher Studien, meist mit wenigen Teilnehmenden.
  • Frauengesundheit: CBD in den Wechseljahren, CBD und Menstruation sowie CBD bei Inkontinenz sind kaum am Menschen untersucht.
  • Sucht: CBD zur Raucherentwöhnung und CBD bei Alkoholismus werden in Pilotstudien und Tiermodellen erforscht.
  • Immunsystem: CBD bei Hashimoto, CBD bei Borreliose und CBD und Histamin stehen in einem frühen Forschungsstadium.

Keiner dieser Bereiche erlaubt heute eine Aussage zur Wirkung beim Menschen. Frei verkäufliches CBD ist kein Arzneimittel; medizinische Fragen gehören zu Ärztin oder Arzt.

Ist CBD sicher?

CBD gilt in Studien als gut verträglich, aber nicht als folgenlos: Nebenwirkungen und Wechselwirkungen sind dokumentiert. Iffland und Grotenhermen (2017) fassen in einer Übersicht in Cannabis and Cannabinoid Research klinische und tierexperimentelle Sicherheitsdaten zusammen und bestätigen das insgesamt günstige Sicherheitsprofil [10]. Evidenzniveau: Übersicht über Humanstudien und Tierversuche. Zur langfristigen Wirkung von CBD fehlen allerdings grosse Langzeitstudien; die Autoren fordern ausdrücklich grössere und längere Untersuchungen [10]. Die zwei Fragen, die dabei am häufigsten zählen, sind Nebenwirkungen und Wechselwirkungen sowie besonders schutzbedürftige Gruppen.

Nebenwirkungen und Wechselwirkungen mit Medikamenten

Die häufigsten Nebenwirkungen sind mild, die wichtigere Frage sind Wechselwirkungen mit Medikamenten. In den von Iffland und Grotenhermen ausgewerteten Studien zählten Müdigkeit, Durchfall sowie Veränderungen von Appetit und Gewicht zu den häufigsten Nebenwirkungen [10]. Welche weiteren Effekte berichtet werden, fasst unser Beitrag zu den CBD Nebenwirkungen zusammen.

CBD wird über Leberenzyme abgebaut, die auch viele Medikamente verarbeiten, und die Autoren fordern mehr Forschung zu genau diesen Wechselwirkungen [10]. Nimmst du andere Medikamente, kläre das deshalb mit deiner Ärztin oder deinem Apotheker. Welche Wirkstoffgruppen betroffen sein können, zeigt der Beitrag zu CBD Wechselwirkungen.

Kinder, Schwangerschaft und Stillzeit

Für Kinder, Schwangere und Stillende fehlen Sicherheitsdaten, deshalb gilt hier Vorsicht statt Abwägung. In Schwangerschaft und Stillzeit raten Behörden von CBD-Produkten ab, weil belastbare Daten fehlen. Mehr dazu steht im Beitrag zu CBD in Schwangerschaft und Stillzeit.

Bei Kindern ist die Lage ebenso klar. Das zugelassene Arzneimittel bei seltenen Epilepsieformen wird ärztlich verordnet und überwacht; frei verkäufliche CBD-Produkte sind kein Kinderthema. Was das im Einzelnen bedeutet, erklärt der Beitrag zu CBD für Kinder.

Häufige Irrtümer über die Wirkung von CBD

Über die CBD Wirkung kursieren Sätze, die jeweils nur halb stimmen. Drei hören wir besonders oft – und jeder lässt sich mit dem, was oben steht, sauber geraderücken.

„CBD macht nicht high“ – aber nicht jedes Produkt ist THC-frei

CBD selbst macht nicht high, weil es den CB1-Rezeptor nicht wie THC aktiviert [2]. Der wahre Kern des Irrtums liegt beim Produkt: Unter 1 % THC ist in der Schweiz erlaubt, aber nicht null THC [1]. Produkte mit Vollspektrum-Extrakt können deshalb THC-Spuren enthalten, die der Laborbericht zur Charge ausweist und die bei einem Drogentest eine Rolle spielen können. Ausführlicher beantworten wir die Frage, ob CBD high macht, in einem eigenen Beitrag.

„Natürlich“ heisst nicht automatisch harmlos

Ein pflanzlicher Ursprung sagt nichts über die Verträglichkeit: Pflanzlich ist nicht risikofrei, entscheidend sind Menge, Qualität und Wechselwirkungen. Was die Studien zur Sicherheit zeigen, steht im Abschnitt „Ist CBD sicher?“ weiter oben. Bei der Qualität ist der Laborbericht zur Charge der Prüfstein, weil er den CBD- und THC-Gehalt eines Naturprodukts belegt. Was zu viel ist, beantwortet unser Beitrag zur CBD Überdosis.

Eine Studie ist noch kein Wirkungsnachweis

Dass CBD erforscht wird, macht frei verkäufliche Produkte nicht zu Arzneimitteln. Die Evidenzleiter von oben gilt auch hier: Ein Befund in der Zellkultur oder im Tierversuch ist ein Grund für weitere Studien, erst placebokontrollierte Humanstudien und eine Arzneimittelzulassung sind ein Nachweis. Medizinisches CBD gibt es deshalb nur auf ärztliche Verschreibung – in der Schweiz können Ärztinnen und Ärzte CBD-Arzneimittel verschreiben.

Häufige Fragen zur Wirkung von CBD

Wie fühlt sich CBD an?

CBD fühlt sich nicht wie ein Rausch an: Es erzeugt kein High und verändert die Wahrnehmung nicht so, wie THC es tut. Wie einzelne Menschen CBD subjektiv wahrnehmen, ist wissenschaftlich nicht einheitlich beschrieben. Berichte darüber sind keine Studienergebnisse, und die eigene Erwartung prägt sie stark. Wer die CBD Wirkung beschreiben will, kann sich deshalb nur auf diesen einen gesicherten Punkt stützen: kein Rausch.

Macht CBD abhängig?

Für reines CBD gibt es bisher keine Hinweise auf ein Abhängigkeits- oder Missbrauchspotenzial, wie es THC-haltiges Cannabis hat. Das hängt mit dem Unterschied am CB1-Rezeptor zusammen: CBD erzeugt keinen Rausch, der zu wiederholtem Konsum verleiten würde. Diese Einschätzung gilt für CBD als Stoff, nicht für Produkte mit THC. Bei Fragen zu Abhängigkeit und Suchtbehandlung ist eine Fachstelle oder Ärztin bzw. Arzt die richtige Adresse.

Kann CBD einen Drogentest positiv machen?

Ja, ein Drogentest kann nach CBD-Produkten positiv ausfallen, allerdings nicht wegen CBD: Getestet wird auf THC, nicht auf CBD. Standardtests suchen nach Abbauprodukten von THC wie THC-COOH. Vollspektrum-Produkte enthalten THC unter 1 %, und diese Spuren können sich bei regelmässigem Gebrauch summieren. Wie lange THC im Drogentest nachweisbar ist, erklären wir separat.

Darf man nach CBD Auto fahren?

Ja, nach CBD darfst du grundsätzlich Auto fahren, denn im Strassenverkehr zählt rechtlich nicht CBD, sondern THC im Blut. CBD selbst ist kein Grenzwertstoff, THC-Spuren aus einem Produkt können es aber sein. In der Schweiz gilt für THC im Blut ein gesetzlicher Grenzwert. Wer sich unsicher oder in der Fahrfähigkeit eingeschränkt fühlt, fährt nicht. Die Regeln im Detail findest du im Beitrag zu CBD und Autofahren.

Wirkt CBD Öl aus der Apotheke anders?

Nein, frei verkäufliches CBD Öl aus der Apotheke ist ebenso wenig ein Arzneimittel wie eines aus dem Fachhandel. Der Unterschied liegt in der Einstufung und der Beratung, nicht in einer anderen Wirkung. Anders ist es nur bei verschreibungspflichtigen CBD-Arzneimitteln, die ärztlich verordnet werden. Was du über CBD Öl in der Apotheke wissen solltest, haben wir zusammengefasst.

Was unterscheidet die Wirkung von CBD und CBG?

Ein Vergleich der Wirkung von CBD und CBG ist derzeit kaum belegbar, weil Cannabigerol (CBG) noch weniger erforscht ist als CBD. CBG ist ein eigenes Cannabinoid und gilt als Vorstufe, aus der die Pflanze andere Cannabinoide bildet. Die Forschungslage ist entsprechend dünn und stützt sich vor allem auf Laborbefunde. Was bisher bekannt ist, beschreibt der Beitrag zur CBG Wirkung.

Fazit: Was über die Wirkung von CBD gesichert ist

Gesichert ist über die Wirkung von CBD weniger, als viele Werbetexte nahelegen: Gut erforscht ist wenig, untersucht wird viel. Fest steht, was Cannabidiol ist, dass es nicht berauscht und wie lange es nach verschiedenen Aufnahmewegen im Blut messbar ist [3]. Die einzige Zulassung betrifft ein Arzneimittel bei seltenen Epilepsieformen [4]. Für die CBD Öl Wirkung bei Beschwerden stehen meist nur Labor- und Tierdaten oder kleine Studien zur Verfügung, und medizinische Fragen gehören deshalb in ärztliche Beratung. Mehr zu CBD findest du im Schweizer CBD Shop uWeed.

Quellen zur CBD Wirkung

  1. Verordnung des EDI über die Verzeichnisse der Betäubungsmittel, psychotropen Stoffe, Vorläuferstoffe und Hilfschemikalien (BetmVV-EDI), SR 812.121.11, Anhang 1, Verzeichnis d
  2. Pertwee RG (2008): The diverse CB1 and CB2 receptor pharmacology of three plant cannabinoids: Δ9-tetrahydrocannabinol, cannabidiol and Δ9-tetrahydrocannabivarin. British Journal of Pharmacology 153(2): 199–215.
  3. Millar SA, Stone NL, Yates AS, O’Sullivan SE (2018): A Systematic Review on the Pharmacokinetics of Cannabidiol in Humans. Frontiers in Pharmacology 9: 1365.
  4. Devinsky O, Cross JH, Laux L, Marsh E, Miller I, Nabbout R, Scheffer IE, Thiele EA, Wright S (2017): Trial of Cannabidiol for Drug-Resistant Seizures in the Dravet Syndrome. New England Journal of Medicine 376(21): 2011–2020.
  5. Boyaji S, Merkow J, Elman RNM, Kaye AD, Yong RJ, Urman RD (2020): The Role of Cannabidiol (CBD) in Chronic Pain Management: An Assessment of Current Evidence. Current Pain and Headache Reports 24(2): 4.
  6. Hammell DC, Zhang LP, Ma F, Abshire SM, McIlwrath SL, Stinchcomb AL, Westlund KN (2016): Transdermal cannabidiol reduces inflammation and pain-related behaviours in a rat model of arthritis. European Journal of Pain 20(6): 936–948.
  7. Black N, Stockings E, Campbell G, Tran LT, Zagic D, Hall WD, Farrell M, Degenhardt L (2019): Cannabinoids for the treatment of mental disorders and symptoms of mental disorders: a systematic review and meta-analysis. The Lancet Psychiatry 6(12): 995–1010.
  8. Chagas MHN, Zuardi AW, Tumas V, Pena-Pereira MA, Sobreira ET, Bergamaschi MM, dos Santos AC, Teixeira AL, Hallak JEC, Crippa JAS (2014): Effects of cannabidiol in the treatment of patients with Parkinson’s disease: An exploratory double-blind trial. Journal of Psychopharmacology 28(11): 1088–1098.
  9. Ignatowska-Jankowska B, Jankowski MM, Swiergiel AH (2011): Cannabidiol decreases body weight gain in rats: Involvement of CB2 receptors. Neuroscience Letters 490(1): 82–84.
  10. Iffland K, Grotenhermen F (2017): An Update on Safety and Side Effects of Cannabidiol: A Review of Clinical Data and Relevant Animal Studies. Cannabis and Cannabinoid Research 2(1): 139–154.
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