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Cannabidiol erklärt: was ist CBD?

Für die Uneingeweihten, Cannabis besteht aus hunderten von chemischen Bestandteilen, von denen insbesondere zwei schon seit Jahrzehnten erforscht und studiert werden: THC und CBD. Seltsamerweise jedoch aus gänzlich verschiedenen Gründen.

THC

CBD

THC THC oder Tetrahydrocannabinol, das Berühmtere (oder vielleicht auch Berüchtigtere) von beiden ist eine psychoaktive Verbindung, die mit dem angenehmen ‚High‘ in Verbindung steht, das Konsumenten nach dem Einnehmen oder Rauchen von Cannabis empfinden. Wenn sie es ohne wöchentliche oder tägliche Dosis Marihuana absolut nicht aushalten, hier ist der Schuldige.

Die zweite Verbindung ist wesentlich interessanter. Man nennt sie CBD oder Cannabidiol, und es handelt sich um eine nicht-psychotrope Verbindung , die keine berauschende Wirkung hat. CBD verursacht nicht dasselbe High wie THC. Stattdessen unterstützt es den Körper auf vielfältige andere Weise, wie zum Beispiel mit entzündungshemmenden Wirkungen. Cannabidiol verspricht immenses Potential in medizinischen und therapeutischen Anwendungen. Aber mehr dazu später.

Die Forschungsergebnisse bezüglich CBD sind derart vielversprechend, dass bereits diverse Länder die Herstellung sowie den Kauf, Verkauf und Erwerb von CBD-Produkten für legal erklärt haben, natürlich unter gewissen Vorbehalten. Die erste Vorschrift ist, dass das CBD vom Hanf stammen muss, einer anderen Variation der Cannabis Sativa Pflanze. Die zweite und noch wichtigere Regel besagt, dass kein CBD-Produkt mehr als einen gewissen vorbestimmten Prozentsatz an THC enthalten darf, wobei die Höchstgrenzen von Land zu Land variieren. Klingt das für Sie wie wissenschaftlicher Kauderwelsch? Dann versuchen wir hier mal eine laiengerechte Erklärung.

Was ist CBD Hanf oder Cannabis?

Darüber haben wir bereits kurz gesprochen. CBD ist eines der vielen Cannabinoide, die sich in der Pflanze Cannabis Sativa findenEs ist nicht-psychotrop, was bedeutet, dass es bei der Aufnahme in den Körper keine ‚Euphorie‘ und kein High auslöst, wie es Konsumenten von Marihuana erleben. Stattdessen hat es erstaunlichen therapeutischen Nutzen gezeigt, etwa bei der Behandlung von Krankheiten wie Epilepsie, Depressionen, Angstzuständen, psychotischen Störungen, Übelkeit durch Chemotherapie, posttraumatischen Belastungsstörungen, Schlaflosigkeit, multipler Sklerose, Morbus Crohn, Leberschäden und Parkinson. Und das ist noch nicht einmal die halbe Liste.


CBD wurde bereits im Jahre 1940 zum ersten Mal von der chemischen Struktur von Cannabis Sativa Cannabis Sativa isoliert. Archaische Gesetze in Zusammenhang mit Marihuana und medizinischem Cannabis machten jedoch Forschungsarbeiten extrem schwierig, sodass CBD für lange Zeit ein Mysterium blieb. Das galt zumindest solange, bis diese klinische Versuchsreihe aus dem Jahr 1974 offenbarte, dass reines CBD den Effekt von Tetrahydrocannabinol (THC) beim Menschen einschränken kann. Anders gesagt: CBD hat eine antipsychotische Wirkung.


Folglich wurde CBD zum engelsgleichen Liebling der medizinischen Forschergemeinschaft und es wurden zahlreiche klinische Tests durchgeführt, um das Potential zu ergründen, das der Wirkstoff in einer stetig wachsenden Bandbreite an medizinischen Anwendungen an den Tag legt. Zum Beispiel:

Die Studie“Trial of Cannabidiol for Drug-Resistant Seizures in the Dravet Syndrome”von Devinsky et al. wurde im Jahr 2017 in The New England Journal of Medicine publiziert.

Eine Forschung die noch bis Ende 2019 läuft, mit Titel:“Treatment of Chronic Pain With Cannabidiol (CBD) and Delta-9-tetrahydrocannabinol (THC)”von Deborah Yurgelun-Todd, Utah Universität.

eine weiter klinische Studium“Evaluation of the Effects of Cannabidiol (CBD) Compared to Delta-9-Tetrahydrocannabinol (THC) and Alprazolam”von der National Institute of Drug Abuse (NIDA) in Amerika.

In den vergangenen Jahren ist es in der Gesundheits- und Fitness Community zu einem regelrechten Ansturm auf CBD-reich Produkte mit hohem CBD Anteil gekommen, die aus Industriehanf (einer Version von Cannabis Sativaextrahiert werden. Wir wissen, was sie jetzt denken. Ist Marihuana nicht Cannabis Sativa? Und was ist dann CBD Hanf? Und was ist der Unterschied zwischen CBD Hanf und Marijuana?

Unterschied zwischen CBD Hanf und CBD Marijuana

Wir können es Ihnen nicht übelnehmen. Es kann wirklich etwas verwirrend sein, besonders, zumal es zur Unterscheidung der beiden nur eine dünne und undeutliche Trennlinie gibt. Hanf und Marihuana gehören beide zur selben Spezies der Pflanze Cannabis SativaCannabis Sativa. Aus diesem Grund wird der Name oft synonym verwendet, besonders von Laien, die von Taxonomie so viel Ahnung haben wie wir von der Raumfahrt. Deshalb wird Hanf als Marihuana bezeichnet und Marihuana (fehlerhaft) als Hanf. Und beide können auch Cannabis genannt werden und CBD enthalten. Uff! Kommen Sie noch mit? Nein? Großartig!

Hier ist eine etwas logischere Erklärung. Hanf oder Hanfstängel, beziehungsweise landwirtschaftlicher Hanf ist ein Typ von Cannabis Sativa, der speziell für industrielle Anwendungen gezüchtet wird, darunter etwa Hanföl, Samen, Fasern, Papier und Stoff. Die Hanfpflanze hat einen extrem geringen Anteil an THC im Vergleich zu Marihuana. Sie wächst höher (fast sechs Meter) und hat eine leicht zu erkennende dünne und bambusartige Erscheinung. Sie ist sehr anpassungsfähig und wächst ohne großen Aufwand unter verschiedensten klimatischen Bedingungen.

Marihuana dagegen ist ein niedriger und stämmiger Busch (kaum höher als eineinhalb Meter), der behutsam in einer kontrollierten Umgebung angebaut werden muss. Er wird gezüchtet, um Drüsen oder Trichome zu gewinnen, die auf den Blättern wachsen, sowie um die Knospen zu ernten, aus denen man Gras, Hasch, oder wie auch immer man es nennen möchte, gemacht wird. Der größte Unterschied besteht im chemischen Aufbau. Die Marihuana Pflanze hat erhebliche Anteile an THC, enthält jedoch nur wenig CBD.

Schlüsselinformationen:

Die Hanfpflanze

Marihuana

  • Niedriger THC Gehalt

  • vier bis sechs Meter hohe, dünne Pflanze

  • , gezüchtet für industrielle Anwendunge und insbesondere Hanföl.

  • Wird für die Herstellung von CBD Hanföl verwendet

  • Hoher THC Gehalt

  • , ein bis eineinhalb Meter hoher, gedrungener Busch

  • , gezüchtet wegen seiner harzreichen Drüsen und aromatischen Trichome.

Nachdem wir das geklärt hätten, lassen Sie uns über die Klassifizierung von aus Hanf extrahiertem CBD und Marihuana reden. Während in den USA hanfbasiertes CBD als Produkt aus Cannabis Sativaohne psychoaktive Eigenschaften definiert wird, definiert man es in Europa als Produkt aus Cannabis Sativa mit weniger als 0,2 oder 0,3% THC. Hier in der Schweiz beträgt der gesetzlich zulässige Anteil an THC in CBD-haltigen Produkten 1%. Alles darüber gilt als unerlaubter Besitz von Marihuana. Andere Länder haben unter Umständen weitere, davon abweichende Klassifizierungen und Definitionen.

CBD Wirkung: Wie wirkt CBD auf dem Körper?

Der menschliche Körper produziert seine eigenen Cannabinoide, die sogenannten Endocannabinoide. Diese winzigen Moleküle sind tief in den Zellen verschiedener Körperregionen eingebettet und können je nach den Signalen, die sie von Cannabinoidrezeptoren, einer weiteren Gruppe von Zellen, die sich auf der Zelloberfläche befinden, erhalten, spezifische Reaktionen dieser Zellen stimulieren. Es wird als "Endocannabinoid-System" bezeichnet. Dieses System läuft durch den ganzen Körper und beinhaltet Hunderttausende von Rezeptoren, die sich an Cannabinoide binden können, die Sie konsumieren. Das Endocannabinoid-System spielt eine entscheidende Rolle bei der Regulierung einer Vielzahl von physiologischen Prozessen, die unsere tägliche Erfahrung beeinflussen - unsere Stimmung, unser Energieniveau, unsere Darmfestigkeit, Immunaktivität, Blutdruck, Knochendichte, Glukosestoffwechsel, wie wir Schmerzen, Stress, Hunger und mehr erleben. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse haben gezeigt, dass das Endocannabinoid-System bei fast allen pathologischen Erkrankungen dysreguliert ist. So liegt es nahe, dass "die Modulation der Aktivität des Endocannabinoidsystems therapeutisches Potenzial bei fast allen Krankheiten haben kann, die den Menschen betreffen", wie Pal Pacher und George Kunos, Wissenschaftler des U.S. National Institutes of Health (NIH), in einer Veröffentlichung aus dem Jahr 2014 vorschlugen.


CBD (und andere Cannabinoide wie THC) imitieren Verbindungen, die unser Körper auf natürliche Weise produziert, die sich aktivieren, um die innere Stabilität und Gesundheit zu erhalten. Um ein komplexes System einfach auszudrücken, vermitteln sie die Kommunikation zwischen den Zellen, und wenn es einen Mangel oder ein Problem mit unserem Endocannabinoid-System gibt, treten unangenehme Symptome und körperliche Komplikationen auf. Wenn Cannabis konsumiert wird, binden sich Cannabinoide an Rezeptorstellen in unserem Gehirn (Rezeptoren genannt CB-1) und im Körper (CB-2). Abhängig von dem spezifischen Cannabinoid, das wir konsumiert haben, werden die chemischen Reaktionen in unserem Körper variieren, aber das ist es, was es CBD ermöglicht, eine so starke, effektive und vielseitige Verbindung zu sein.


Wenn dem Körper THC zugeführt wird, interagiert dieses mit CB1-Cannabinoid-Rezeptoren im Gehirn und zentralen Nervensystem, wodurch es die Zellantworten in diesen Systemen beeinflusst. Davon werden das Lustgefühl und die Euphorie verursacht. Und natürlich auch die allseits bekannten Bewusstseinsverändernden Effekte.

CBD hingegen wirkt völlig anders.

Anstatt direkt mit diesen Rezeptoren zu interagieren, die Einnahme von CBD stimuliert die Produktion von zusätzlichen Endocannabinoiden im Körper. So entstehen mehr Verbindungshotspots mit dem Potential für eine Vielzahl zellulärer Reaktionen.

Es beeinflusst auch die beiden zuvor genannten Rezeptoreinheiten (CB1 und CB2). Es tut dies jedoch indirekt und bindet sich nicht unmittelbar an sie. Deshalb verursacht es keine bewusstseinsverändernden Effekte.

Es wirkt auch an Nicht-Cannabinoid-Rezeptoren. So etwa an Opioidrezeptoren, die mit der Schmerzregulation in Zusammenhang stehen. Dies könnte bei der Behandlung der Abhängigkeit von Schmerzmitteln und Opioiden wie Morphin und Fentanyl.

Es beeinflusst Dopaminrezeptoren im Gehirn und reguliert auch das kognitive Verhalten.

Zusammenfassend wirkt Cannabidiol auf eine Vielzahl von Rezeptorstellen und beeinflusst auch Nicht-Cannabinoid-Rezeptoren, deren Effekte noch nicht vollständig erforscht sind. Was bisher bekannt ist, hat jedoch enormes Potential für medizinische Anwendungen. Gerade deshalb sind CBD Produkte wie Öl und Nahrungsergänzungsmittel bei vielen Menschen zu einem Trend geworden. Von der Zugabe von CBD Tropfen in Tee oder Salat bis hin zur Dampfeinnahme und dem Genuss in Gummibärchen mit CBD, es kann auf vielseitige Weise konsumiert werden. Und die Menschen machen damit großartige Erfahrungen. Wollen Sie selber CBD erfahren. Reden Sie mit Ihrem Artzt und entdecken Sie die attraktive CBD Produktpalette von uWeed in unserem CBD Onlineshop.

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